Licht und Farbe am Arbeitsplatz
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Was ist Licht?
Licht ist elektromagnetische Strahlung unterschiedlicher Wellenlänge, d.h. elektrische und magmetisch Felder erzeugen sich wechselweise und pflanzen sich so fort. Je nach Versuchsaufbau tritt entweder die Wellen- oder die Teilchennatur (Photonen) des Lichts in Erscheinung. Der Wellennatur des Lichtes sind beispielsweise Beugung und Reflexion zuzuschreiben, der Teilchennatur beispielsweise der fotoelektrische Effekt (Solarzelle). 
 
Das sichtbare Licht ist ein schmaler Ausschnitt aus dem elektromagnetischen Spektrum, das sich von extrem kurzen Wellenlängen z.B. Roentgenstrahlung bis zu sehr großen Wellenlängen z.B. Radiowellen enstrekt. Neben dem sichtbaren Licht wird im Rahmen dieses Artikels wird außerdem noch das UV-Licht und das Infrarot-Licht angeprochen.

Einzelne Ausschnitte aus dem elektromagnetischem Spektrum bezeichnet man als Bänder, während das Sonnenlicht sehr breitbandig (es enthält Strahlung fast aller Frequenzbereiche) ist, können künstliche Lichtquellen z.B. Leuchtstofflampen recht schmalbandig sein. Eine bestimmte Farbe wird dann durch mischen der einzelnen Bänder erreicht 

Wie wirkt Licht?
Der Mensch ist ein Augenwesen, beim sehen sind wir vielen anderen Lebewesen überlegen, so haben wir zum Beispiel ein für Säugetiere einzigartiges Farb- und Raumsehvermögen. Daneben nehmen wir Licht aber auch über unsere Haut auf, hier regt Licht beispielsweise die Vitamin D Bildung an. 

Das Licht ist ein wichtiges Mittel zu Orientierung in der Umwelt und zur Informationsaufnahme, es  beeinflußt unser Fühlen und Handeln. Wir brauchen Licht zum Greifen und Erkennen von Gegenständen, Licht steuert aber auch z.B. den Hormonhaushalt und damit unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. 

Bei sovielen Einwirkungen, ist es kein Wunder, daß schlechtes oder fehlendes Licht eine Ursache für viele Erkrankungen und Unfälle ist.

Hier einige Beispiele für Krankheiten: 

Rechtliche Rahmenbedingungen
Die wichtigsten Hinweise finden sich in § 7 (Beleuchtung) der Arbeitsstätten-Verordnung hier werden folgende Arforderungen gestellt: 
 
Sichtverbindung ins Freie: (1) Arbeits-, Pausen-, Bereitschafts-, Liege- und Sanitätsräume müssen eine Sichtverbindung nach außen haben. Dies gilt nicht für 
  1. Arbeitsräume, bei denen betriebstechnische Gründe eine Sichtverbindung nicht zulassen;
  2. Verkaufsräume sowie Schank- und Speiseräume in Gaststätten einschließlich der zugehörigen anderen Arbeitsräume, sofern die Räume vollständig unter Erdgleiche liegen,
  3. Arbeitsräume mit einer Grundfläche von mindestens 2.000 m 2 , sofern Oberlichter vorhanden sind.
(2) Lichtschalter müssen leicht zugänglich und selbstleuchtend sein. Sie müssen auch in der Nähe der Zu- und Ausgänge sowie längs der Verkehrswege angebracht sein. Dies gilt nicht, wenn die Beleuchtung zentral geschaltet wird. Selbstleuchtende Lichtschalter sind bei vorhandener Orientierungsbeleuchtung nicht erforderlich. 

(3) Beleuchtungseinrichtungen in Arbeitsräumen und Verkehrswegen sind so anzuordnen und auszulegen, daß sich aus der Art der Beleuchtung keine Unfall- oder Gesundheitsgefahren für die Arbeitnehmer ergeben können. Die Beleuchtung muß sich nach der Art der Sehaufgabe richten. Die Stärke der Allgemeinbeleuchtung muß mindestens 15 Lux betragen. 

(4) Sind auf Grund der Tätigkeit der Arbeitnehmer, der vorhandenen Betriebseinrichtungen 
oder sonstiger besonderer betrieblicher Verhältnisse bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung Unfallgefahren zu befürchten, muß eine Sicherheitsbeleuchtung mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens eins vom Hundert der Allgemeinbeleuchtung, mindestens jedoch von einem Lux vorhanden sein. 
 
 
 


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